Inschrift
(Italisch)

Die wohl umbri­sche In­schrift stammt aus As­si­si, Ita­lien, und wird auf ca. 100 v. Chr. da­tiert. Sie be­zeugt durch das im Da­tiv auf­tre­ten­de Ad­jek­tiv ARENTEI "Aren­tisch" den Kult um ei­ne ita­li­sche Gott­heit na­mens *Arents oder *Arent(ij)a.
erhaltener Text:
ARENTEI O[
ASO SACR[



"Schafsbrief"
(Färöisch)

Der sogenannte Schafs­brief (fär.: Sey­ðabræ­við) ist der äl­tes­te er­hal­te­ne Text der Fä­röer. Er stammt aus dem Jahr 1298 und be­han­delt land­wirt­schaft­liche Re­ge­lun­gen.

Grabinschrift
(Altpersisch)

Eine aus dem Jahr 1880 stam­men­de alt­per­si­sche Grab­in­schrift ei­nes Par­sen aus Mum­bai, In­dien. Sie zeigt Zi­ta­te aus der schon be­kann­ten Da­rius-In­schrift von Naqs-i-Rustam a (DNa 1-4, 43-45 und 56-60).



Codex Argenteus
(Gotisch)

Der Codex Argenteus ("sil­ber­nes Buch") enthält Teile der Evan­ge­lien aus der Bi­bel­über­setzung des Bi­schofs Wul­fila. Ge­fer­tigt um 500, ist er eines der äl­tes­ten Schrift­zeug­nis­se in einer ger­ma­ni­schen Sprache.



Inschrift
(Lykisch)

In Sillyon (heutige Tür­kei) ent­deckte Stein­in­schrift aus dem 5./4. Jhd. v.Chr. Ly­kisch ge­hört zur lu­wi­schen Un­ter­grup­pe der Ana­to­li­schen Spra­chen.

Übersicht über geplante Dissertationen, Masterarbeiten und sonstige Qualifizierungsarbeiten

Masterarbeiten


Dissertationsvorhaben

Phonetic complements in Hittite: A contribution to the research of cuneiform orthography
Anja Busse, Lehrstuhl für Indogermanistik der FSU Jena. Abgeschlossen Februar 2016.

Denominale *ga-Bildungen in den altgermanischen Sprachen. Grammatikalisierung zum Nominalpräfix und die Genese morphologischer Produktivität. Eine korpusbasierte Untersuchung.
Christiane Gante, Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm - Neubearbeitung, Arbeitsstelle Göttingen. PDF und Poster. Abgeschlossen Juni 2016.

Die "Habichtslehren" des deutschen Spätmittelalters. Eine Quellenstudie zu Sprache, Herkunft und Kulturgeschichte.
The "Goshawk-Lores" of the German Late Middle Ages. A survey on language, origin, and cultural history.
André Maslo, FSU Jena, Lehrstuhl für Indogermanistik. Word-Dok und PDF.

The Prehistory of the Verbal Stem Formation of the Luwic Languages.
David Sasseville, Philipps-Universität Marburg, Vergleichende Sprachwissenschaft. Word-Dok und PDF.

Comparative palaeographical analysis of  the signs in the Aegean writing group
Francesco Soldani, Dipartimento di Scienze dell' Antiquità, Sezione di Filologia Classica, Università degli Studi di Milano.Word-Dok und PDF.

Die Verbalperiphrase im Altgriechischen: Historischer Sprachvergleich und diachrone Dynamik
Laura Sturm, Indogermanistik FSU Jena / LMU München. PDF.

Habilitationsvorhaben


 


Steintafel
(Griechisch)

Die Stein-Inschrift stammt aus dem 5. Jhd. v. Chr. Auf ihr fin­den sich Na­men be­deut­sa­mer Per­sön­lich­kei­ten der An­ti­ke, zum Bei­spiel der des Re­for­mers Kleisthe­nes oder des Ty­ran­nen Hippias

Transliteration:
[Фιλόνεος]
[´Ον]ετο[ρ---?]
[h]ιππία[ς]
[K]λεισθέν[ες]
[M]ιλτιάδες
[Kα]λλιάδες
[…..]στρατ[ος]



Münze
(Lateinisch)

Römische Münze aus der Zeit des Kai­sers Ela­ga­bal (um 220) mit dem Ab­bild ei­ner re­li­giö­sen Pro­zes­sion.

Inschrift:
Sanct Deo Soli
Elagabal

Übersetzung:
dem heiligen Sonnengott
Elagabal