Merseburger Zaubersprüche
(Althochdeutsch)

Die zwei um 950 in Alt­hoch­deutsch ver­fas­sten Mer­se­bur­ger Zau­ber­sprüche (hier ei­ne hand­schrift­li­che Ko­pie) sind Zeug­nis­se der alt­ger­ma­ni­schen My­tho­logie.

Inschrift
(Italisch)

Die wohl umbri­sche In­schrift stammt aus As­si­si, Ita­lien, und wird auf ca. 100 v. Chr. da­tiert. Sie be­zeugt durch das im Da­tiv auf­tre­ten­de Ad­jek­tiv ARENTEI "Aren­tisch" den Kult um ei­ne ita­li­sche Gott­heit na­mens *Arents oder *Arent(ij)a.
erhaltener Text:
ARENTEI O[
ASO SACR[



Manuskript
(Sanskrit)

Sanskrit (in Deva­na­ga­ri-Schrift) ist die hei­lige Spra­che des Hin­du­is­mus und ge­hört zu den in­do­ari­schen Spra­chen. Pa­ni­ni (4. Jhd. v. Chr.) ver­fas­ste eine Sanskrit-Sys­te­ma­tik, die äl­tes­te über­lie­fer­te Gram­ma­tik.



Grabinschrift
(Altpersisch)

Eine aus dem Jahr 1880 stam­men­de alt­per­si­sche Grab­in­schrift ei­nes Par­sen aus Mum­bai, In­dien. Sie zeigt Zi­ta­te aus der schon be­kann­ten Da­rius-In­schrift von Naqs-i-Rustam a (DNa 1–4, 43–45 und 56–60).



Reichenauer Schulheft
(Latein mit Altirisch)

Die Handschrift aus dem 9. Jhd.n.Chr. zeigt die Halb­unzial­schrift in ihrer letz­ten Ent­wick­lungs­stufe. Das Heft ent­hält (ne­ben gram­ma­ti­schen Übungen, astro­no­mi­schen Ta­bel­len und ande­rem) iri­sche Ge­dich­te, da­run­ter „Pangur Bán“ aus dem 8. Jahr­hun­dert.

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Silbersiegel
(Anatolisch)

Silbersiegel des he­thi­ti­schen Kö­nigs Tarkas(sa)­nawa aus Mira (ana­to­li­sche Hie­ro­gly­phen und Keil­schrift)



Steintafel
(Griechisch)

Die Stein-Inschrift stammt aus dem 5. Jhd. v. Chr. Auf ihr fin­den sich Na­men be­deut­sa­mer Per­sön­lich­kei­ten der An­ti­ke, zum Bei­spiel der des Re­for­mers Kleisthe­nes oder des Ty­ran­nen Hippias

Transliteration:
[Фιλόνεος]
[´Ον]ετο[ρ---?]
[h]ιππία[ς]
[K]λεισθέν[ες]
[M]ιλτιάδες
[Kα]λλιάδες
[…..]στρατ[ος]