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Preise

Indogermanische Gesellschaft

Die Indogermanische Gesellschaft vergibt ab dem Jahr 2011 weltweit alljährlich Preise für die besten Abschlußarbeiten im Bereich Indogermanistik:
 
1. einen Preis für die beste Dissertation: 1000,- Euro plus kostenloser Druck der Arbeit beim Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden (falls gewünscht) und

2. einen Preis für die beste Master-Arbeit: 500,- Euro (gesponsort vom Dr. Ludwig Reichert Verlag).

Es werden Arbeiten in den in der Indogermanistik üblichen Wissenschaftssprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, nach Rücksprache auch andere, z.B. Russisch) akzeptiert.
Bewerbungen: Ein Exemplar der Arbeit, ein Lebenslauf sowie eine unterschriebene Stellungnahme des Betreuers / der Betreuerin erbitten wir an PD Dr. Daniel Kölligan (dkoellig[AT]uni-koeln.de) oder Dr. Dieter Gunkel (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
 
Frist ist jährlich Ende Mai für in den 12 Monaten zuvor eingereichte Arbeiten (Arbeiten aus dem Zeitraum Mai 2018 bis Mai 2019 können bis 15. 6. 2019 eingereicht werden).
 
Die Arbeiten werden von jeweils einem externen Gutachter beurteilt, der vom Vorstand der IG bestimmt wird.
 

2018:

Den Preis für die beste Dissertation erhält:

Eduard Georg Meusel: Pindarus Indogermanicus - Untersuchungen zum Erbe dichtersprachlicher Phraseologie bei Pindar (Betreuung: Olav Hackstein, München);

  1. Platz: Riccardo Ginevra: Fraseologia e onomastica nella Vǫluspá a confronto con le lingue indoeuropee di più antica attestazione (Betreuung: Paola Dardano, Siena; José Luis García Ramón, Köln);
  2. Platz: Roland Mittmann: Zur althochdeutschen Zeit- und Dialektgliederung. Eine computergestützte Untersuchung auf Grundlage der textlichen Überlieferung (Betreuung: Jost Gippert, Frankfurt).

Den Preis für die beste Masterarbeit erhält:

Louise Skydsbjerg Friis: The sigmatic aorist and Hittite - twists and turns in search of a Core-Indo-European innovation (Betreuung: Birgit Anette Rasmussen (Olsen), Kopenhagen);

  1. Platz: Robert Tegethoff: Declension Class Change in the History of Armenian (Betreuung: Daniel Kölligan, Köln);
  2. Platz: Mikkel Nortoft: Shaving the Warrior - Archaeo-linguistic investigation of Indo-European warrior identity (Betreuung: James Allan Johnson, Kopenhagen).

 

2017:

Den Preis für die beste Dissertation erhält:

Andrea Lorenzo Covini: Formazioni causative nelle lingue indoeuropee di più antica attestazione (Betreuer: Marina Benedetti, Siena; José Luís García Ramón, Köln);

  1. Platz: Matthew Scarborough: The Aeolic dialects of Ancient Greek (Betreuer: Rupert J. E. Thompson, Cambridge / UK);
  2. Platz: Stefan Höfler: Der Stier der Stärke hat - possessive Adjektive und ihre Substantivierung im Indogermanischen (Betreuerin: Melanie Malzahn, Wien).

Den Preis für die beste Masterarbeit erhält:

Rasmus Thorsø: The shared lexicon of Armenian and Greek (Betreuer: Guus Kroonen, Kopenhagen);

  1. Platz: Rasmus Bjørn: Foreign elements in the PIE vocabulary (Betreuer: Birgit Olsen, Kopenhagen);
  2. Platz: Den dritten Platz teilen sich:
    Felicitas Erhard: Das Partizipialsuffix ge- im Deutschen aus indogermanistischer Perspektive (Betreuer: Olav Hackstein, München).
    Miriam Pflugmacher: Die Ellipse von direkten Objekten in hethitischen Festritualen (Betreuerin: Elisabeth Rieken, Marburg).

 

2016:

Den Preis für die beste Dissertation erhält:

Jessica L. DeLisi: Epenthesis and prosodic structure in Armenian: A diachronic account (Betreuer: H. Craig Melchert, Los Angeles);

  1. Platz: Andrew Michael Paczkowski: Towards a new method for analyzing syntax in poetry: discriminating grammatical patterns in the Rigveda (Betreuer: Jared Klein, Athens / Georgia);
  2. Platz: R. Moses Katz, Jr.: The resultative in Gothic: Resultativity as a Model for Non-agentive Verbs in Early Germanic (Betreuer: Jared Klein, Athens / Georgia).

Den Preis für die beste Masterarbeit erhält:

Xander Vertegaal: Medēlae mūtantur: An Inquiry into the Formal and Functional Development of the Latin Nominal Suffix -ēla (Betreuer: Lucien van Beek, Leiden);

  1. Platz: Aigars Kalniņš: The Baltic sta-present and the Outcome of PIE *sḱ in Baltic (Betreuer: Thomas Olander, Copenhagen);
  2. Platz: Guglielmo Inglese: Subordination and sentence connectives in Old Hittite: A corpus based analysis of a multifaceted phenomenon (Betreuerin: Silvia Luraghi, Pavia).

 

2015:

Den Preis für die beste Dissertation erhält

Luka Repanšek: Keltski prežitki v slovenski toponimiji: Prispevek k metodologiji preučevanja (Betreuerin: Metka Furlan, Ljubljana).

  1. Platz: Andreas Opfermann: Univerbierung: der passive Wortbildungsmechanismus. Sechs Fallbeispiele aus dem Lateinischen (Betreuer: Olav Hackstein, München);
  2. Platz: Bjarne Simmelkjær Sandgaard Hansen: Archaisms and innovations four interconnected studies on Germanic historical phonology and morphology (Betreuerin: Birgit Olsen, Kopenhagen).

 Der Preis für die beste Masterarbeit geht an

Umberto Selva: The Paippalādasaṃhitā of the Atharvaveda Kāṇḍa 17, First Anuvāka (PS 17.1-6) “To the Earth”: A New Critical Edition with Metrical Analysis, Translation and Commentary (Betreuer: Alexander Lubotsky, Leiden);

  1. Platz: Julia Sturm: Idiomatization of preverb + verb compounds in the Rg Veda (Betreuer: Jared Klein, Athens / Georgia);
  2. Platz: Tim Felix Aufderheide: Ungelöste Verschlusslaute im Indoiranischen (Betreuer: Götz Keydana, Göttingen).

 

2014:

Den Preis für die beste Dissertation teilen sich

Anna Henriette Bauer: Morphosyntactic Aspects of Hieroglyphic Luvian (Betreuerin: Elisabeth. Rieken, Marburg) und

Henriette Barschel: Dignitas – Genese eines römischen Wertbegriffs – eine begriffsgeschichtliche Untersuchung (Betreuerin: Prof. Riedel, Prof. Lühr, Jena).

Platz zwei teilen sich Hannes Fellner (Wien), und Michael Frotscher (Verona/Gent).

Den Preis für die beste Masterarbeit erhält

Eduard Meusel: Untersuchungen zu synchronen und diachronen Varianten bei Pindar. Faktoren des dichtersprachlichen Gebrauchs (Betreuer: Olav Hackstein, München)

Platz 2: Tina Becker (Würzburg).

 

2013:

Den Preis für die beste Dissertation teilen sich

Mark Wenthe: Issues in the Placemant of Enclitic Personal Pronouns in the Rigveda (Betreuer: Jared Klein, Athens/Georgia) und

Konstantinos Sampanis: A Diachronic and Typological Approach to the Modern Greek Subjunctive Complementation (Betreuer: Thomas Krisch, Salzburg),

die beide - herzlichen Glückwunsch! - die volle Punktzahl erreicht haben.

Platz 2: John Lowe (Oxford);

Platz 3: Katsiaryna Ackermann (Wien).

Den Preis für die beste Ma(gi)sterarbeit erhält

Christoph Bross: Untersuchungen zur Koordination im Westtocharischen (Betreuer: Olav Hackstein, München).

Platz 2: Theresa Roth (Würzburg);

Platz 3: Laura Sturm (Jena).

 

2012:

Den Preis für die beste Dissertation erhält

Sergio Neri: Wetter. Etymologie und Lautgesetz (Betreuerin: Rosemarie Lühr, Jena).

Den Preis für die beste Masterarbeit erhält

Julia Freitag: Die Weltschöpfungsmythen der Indogermanen (Betreuer: Johann Tischler, Dresden).

 

2011:

Den Preis für die beste Dissertation erhält

Harald Bichlmeier (Betreuer: Heinrich Hettrich, Würzburg);

Platz 2: Andrew Byrd (Kentucky);

Platz 3: Sabine Häusler (Halle).

Den Preis für die beste Ma(gi)sterarbeit erhält

André Maslo (Betreuerin: Rosemarie Lühr, Jena);

Platz 2: Marieke Meelen (Leiden);

Platz 3 teilen sich Corinna Scheungraber (München), und Pauline Weiß (Jena).

 

Allen Gewinnern gratulieren wir ganz herzlich!

 

Gesellschaft für Germanistische Sprachgeschichte (GGSG)

Peter von Polenz-Preis der Gesellschaft für Germanistische Sprachgeschichte (GGSG) für die beste Nachwuchsarbeit auf dem Gebiet der germanistischen Sprachgeschichte: Die GGSG schreibt einen Förderpreis für die beste Dissertation auf dem Gebiet der germanistischen Sprachgeschichte aus. Der Förderpreis wird in Erinnerung an den Sprachwissenschaftler Peter von Polenzz (1928-2011) verliehen. Der Preis soll in der Regel alle zwei Jahre verliehen werden und ist mit zunächst 1.000 Euro dotiert. Preisträger/innen erhalten für zwei Jahre beitragsfreie Mitgliedschaft in der GGSG sowie die Möglichkeit, die mit dem Peter von Polenz-Preis ausgezeichnete Arbeit kostenlos in der Reihe Lingua Historica Germanica im Akademie-Verlag zu publizieren.

Vorschlagsberechtigt sind die habilitierten Mitglieder der GGSG. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. Die Arbeit muss in deutscher Sprache abgefasst und mindestens mit der Note „magna cum laude“ (oder vergleichbar) bewertet worden sein. Die Frist für die Einreichung ist jeweils der 30. April des Jahres der Preisverleihung. Die erste Preisverleihung ist für die vom 26. bis 28. September 2013 in Kassel stattfindende Jahrestagung der GGSG vorgesehen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS)

Die DGfS (Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft) hat den Wilhelm-von-Humboldt-Preis für Sprachwissenschaft ins Leben gerufen: Mit dem Preis sollen Dissertationen auf dem Gebiet der Sprachwissenschaft ausgezeichnet werden. Jedes Mitglied der DGfS kann einen Vorschlag machen; dabei kann man sich selbst jedoch nicht vorschlagen. Vorgeschlagen werden können Dissertationen, bei denen der Abschluss des Promotionsverfahrens (Rigorosum, Disputatio oder dergleichen) zum Zeitpunkt des Vorschlags nicht länger als 2 Jahre zurückliegt.

Societas Celtologica Europaea

Die Societas Celtologica Europaea vergibt alljährlich den Johann-Caspar-Zeuß-Preis für die beste MA-Arbeit und die beste Dissertation im Bereich der Keltologie. Bewerbungstermin ist jeweils der 1. März des folgenden Jahres gerechnet vom Einreichtermin der Arbeiten.
Genaueres auf der Homepage der Societas Celtologica Europaea.

The American Society for Irish Medieval Studies

Die ASIMS schreibt den Four Courts Press Michael Adams Prize für den besten Essay oder Artikel im Bereich irischer mitteralterlicher Studien aus. Genaueres.

 

03/06/2019