Tafel von Botorrita
(Keltiberisch)

Die erste von vier bei Bo­torri­ta, Spa­nien, ent­deckten Bron­ze­ta­feln mit kelt­ibe­ri­schen In­schrif­ten. Die beid­sei­tig be­schrif­tete Ta­fel wird auf das frühe 1. Jhd. v. Chr. da­tiert.



Inschrift
(Altgriechisch)

Die Stele ist mit alt­grie­chi­schen Buch­sta­ben be­schrif­tet. Die ver­schie­de­nen alt­grie­chi­schen Al­pha­be­te wur­den im 9./8. Jhd. v. Chr. von der phö­ni­zi­schen Kon­so­nan­ten-Schrift ab­ge­lei­tet.



"Schafsbrief"
(Färöisch)

Der sogenannte Schafs­brief (fär.: Sey­ðabræ­við) ist der äl­tes­te er­hal­te­ne Text der Fä­röer. Er stammt aus dem Jahr 1298 und be­han­delt land­wirt­schaft­liche Re­ge­lun­gen.

Tontafel
(Linear B)

Die in Mykene, Grie­chen­land, ge­fun­de­ne Ta­fel ist in Li­near B be­schrie­ben. Diese Schrift stammt von der kre­tisch-mi­noischen Li­near A ab. Das My­ke­ni­sche ist der äl­tes­te be­kannte grie­chi­sche Dia­lekt (14.–12. Jhd. v. Chr.).



Reichenauer Schulheft
(Latein mit Altirisch)

Die Handschrift aus dem 9. Jhd.n.Chr. zeigt die Halb­unzial­schrift in ihrer letz­ten Ent­wick­lungs­stufe. Das Heft ent­hält (ne­ben gram­ma­ti­schen Übungen, astro­no­mi­schen Ta­bel­len und ande­rem) iri­sche Ge­dich­te, da­run­ter „Pangur Bán“ aus dem 8. Jahr­hun­dert.

Kontakt

Informationsaustausch, Mitgliederverwaltung

Herr Florian Sommer M.A.

Universität Zürich
Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft
Indogermanistik
Rämistrasse 68
CH-8001 Zürich

florian.sommer2[AT]uzh.ch

Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung der Homepage

Frau PD Dr. Agnes Korn

Centre national de la recherche scientifique (CNRS)
UMR Mondes iranien et indien
27 rus Paul Bert
F-94204 Ivry-sur-Seine

agnes.korn[AT]cnrs.fr

Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Informationen über Tagungen, freie Stellen, Jobangebote, Forschungsprojekte, besondere Stipendien oder Preise in den Bereichen Historische und Allgemeine Sprachwissenschaft sowie weiteren vor allem altertumskundlichen und philologischen Fächern haben, die auf der Homepage der IG veröffentlicht oder verlinkt werden können. Neuigkeiten in und um die Indogermanistik, die im Newsletter verbreitet werden, senden Sie uns bitte ebenfalls zu. Wir machen jedoch KEINE Werbung für Verlage und Neuerscheinungen! Der Vorstand behält sich die endgültige Entscheidung über die Aufnahme von Bekanntmachungen auf der Homepage vor !

Wir sind NICHT zuständig für  finanzielle Fragen! Wenden Sie sich bitte an Frau Reichert oder Frau Henecka-Claudius (info[AT]reichert-verlag.de)

Wir sind NICHT zuständig für den Kratylos! Wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Olav Hackstein (olav.hackstein[AT]lrz.uni-muenchen.de)

 

 


Steintafel
(Griechisch)

Die Stein-Inschrift stammt aus dem 5. Jhd. v. Chr. Auf ihr fin­den sich Na­men be­deut­sa­mer Per­sön­lich­kei­ten der An­ti­ke, zum Bei­spiel der des Re­for­mers Kleisthe­nes oder des Ty­ran­nen Hippias

Transliteration:
[Фιλόνεος]
[´Ον]ετο[ρ---?]
[h]ιππία[ς]
[K]λεισθέν[ες]
[M]ιλτιάδες
[Kα]λλιάδες
[…..]στρατ[ος]



Münze
(Lateinisch)

Römische Münze aus der Zeit des Kai­sers Ela­ga­bal (um 220) mit dem Ab­bild ei­ner re­li­giö­sen Pro­zes­sion.

Inschrift:
Sanct Deo Soli
Elagabal

Übersetzung:
dem heiligen Sonnengott
Elagabal